Die Trauerfeier

Die Abschiedszeremonie ist eine letzte gemeinsame Reise

Es ist nie einfach, Abschied von einem geliebten Menschen zu nehmen. In dieser schwierigen Zeit ist eine persönliche Trauerfeier eine wunderbare Möglichkeit, um Ihre Liebe und Dankbarkeit für die gemeinsame Zeit zum Ausdruck zu bringen und die Erinnerungen an den verstorbenen Menschen zu ehren. Als Ihr Trauerredner möchte ich Ihnen gerne dabei helfen.

 

Ich bevorzuge den Begriff „Abschiedszeremonie“, da er das Ziel einer liebevollen Verabschiedung unterstreicht, und gleichzeitig eine Gelegenheit bietet, das Leben des/der Verstorbenen zu feiern und zu würdigen. Gemeinsam werden wir uns daran erinnern, was den/die Verstorbene(n) ausgemacht hat und welche besonderen Eigenschaften und Charaktermerkmale er oder sie hatte. Lassen Sie uns gemeinsam Erinnerungen schaffen und festigen.

 

Während der Abschiedsrede werde ich den Lebensweg des/der Verstorbenen beschreiben und konkrete Erlebnisse aus dem Alltag schildern. Ich werde über die Familie sprechen, den beruflichen Werdegang, erreichte Ziele, Hobbys, Aktivitäten, schöne und schwierige Zeiten, Überzeugungen und Träume. Eine kleine Anekdote zum Schmunzeln darf dabei sein, denn ein Lächeln unter Tränen ist befreiend. Mein Ziel ist es, eine tröstliche Atmosphäre für die Angehörigen und Anwesenden bei der Trauerzeremonie zu schaffen.
Sehr gerne baue ich die Lieblingslieder des/der Verstorbenen in die Zeremonie ein.

 

Auf Wunsch erhalten Sie die Abschiedsrede von mir in einer ansprechenden Form ausgehändigt.

Christliche Elemente in der Abschiedszeremonie

Obwohl ich mich in erster Linie als weltlichen Trauerredner sehe, erfülle ich natürlich auch gerne den Wunsch nach christlichen Elementen in der Abschiedszeremonie, wenn dies seitens der Angehörigen gewünscht wird. So kann zum Beispiel ein Gebet oder Psalm gesprochen werden, ebenso ist ein eingeleitetes Beten in der Stille möglich.

Sie möchten gerne Ihren persönlichen Teil zur Abschiedszeremonie beitragen

Manchmal liegt es den Angehörigen am Herzen einige persönliche Worte zu formulieren. Nicht immer können diese jedoch auch selbst vorgetragen werden. Eine schöne Möglichkeit bietet hier ein Abschiedsbrief, der von mir  vorgelesen wird. Ein solcher Brief kann hilfreich sein, wenn vieles nicht mehr gesagt werden konnte und ist ein allererster Schritt der Verarbeitung.

Rituale in eine Abschiedszeremonie einbinden

Es gibt eine Vielzahl von Möglichkeiten eine Abschiedszeremonie individuell und sehr persönlich zu gestalten. Rituale sind ein wichtiger Bestandteil und können in der Trauer sehr hilfreich sein.

Immer mehr Menschen haben keine religiösen Bindungen mehr und suchen nach Möglichkeiten, sich schrittweise von einem vertrauten Menschen zu lösen. Dabei spielen Rituale eine unterstützende Rolle. In der Regel sind den Menschen nur die kirchlichen Rituale bekannt und vertraut. Wenn diese jedoch nicht verwendet werden, fehlt etwas Wichtiges.

 

Dieses Fehlen wird von trauernden Angehörigen, Freunden sowie begleitenden Bestattern oder Trauerrednern gespürt. Ohne Rituale beim Abschiednehmen bleibt eine Lücke. Sowohl traditionelle als auch neue Rituale basieren auf denselben grundlegenden Prinzipien. Sie erfüllen eine Funktion beim Abschiednehmen, die unabhängig von der konkreten Ausgestaltung ist.

 

Durch Rituale distanzieren wir uns vom Alltagsgeschehen. Ein Ritual berührt unsere Seele auf eine tiefere Ebene. Persönliche Erfahrungen erhalten einen größeren Rahmen. Rituale bieten die Möglichkeit, Gefühle auszudrücken, ohne dass diese endlos andauern müssen. Sie ermöglichen aktiv handelndes Einwirken, indem innere Bewegungen äußerlich durch Gesten und rituelle Handlungen zum Ausdruck gebracht werden können.

 

Bekannte Beispiele für Rituale:

 

Foto des/der Verstorbenen aufstellen. Hierbei handelt es sich um das üblichste Ritual. Nehmen Sie am besten ein Foto, das Sie gerne in Erinnerung behalten möchten.

 

Kerzenritual – An die Trauernden werden Teelichter oder Kerzen verteilt, die sie selbst anzünden und in die Nähe der Urne oder des Sarges in eine Schale stellen können.

 

Sargbeigaben / Urnenbeigaben – Persönliche Gegenstände, die mit Erlebnissen und Erinnerungen verbunden sind, werden dem Sarg oder der Urne beigegeben. In einer Urnenwand oder Stele ist der Raum dafür natürlich nur sehr begrenzt, die Beigabe kleinerer Gegenstände (wie z. B. Bilder, oder einer Rose) ist jedoch möglich. Grundsätzlich sind nur Grabbeigaben erlaubt, wenn sie nicht umweltschädlich sind und sich selbst zersetzen.

 

 

Ein Moment der Stille während einer Trauerzeremonie im Wald